Die europäische Partnerschaft Biodiversa+ bereitet ihren nächsten Joint Call für 2026-2027 vor. Mit einem vorläufigen Budget von rund 40 Millionen Euro sollen Projekte gefördert werden, die resiliente, miteinander vernetzte, vielfältige und ökologisch funktionierende Ökosysteme erhalten.
Die Sustainable Blue Economy Partnerschaft ermöglicht den Zugang zu über 60 marinen Forschungsinfrastrukturen in ganz Europa im Rahmen eines fortlaufenden Calls. Der nächste Stichtag für Anträge ist der 20. Oktober 2026.
Das EU GAP-Netzwerk ruft zur Mitarbeit in drei neuen Fokusgruppen zu den Themen Waldbrandprävention, Düngestrategien und Extremwetterschutz auf. Gesucht werden Fachpersonen aus Land- und Forstwirtschaft, Beratung und Forschung sowie weitere Stakeholder mit einschlägiger Expertise. Die Bewerbungsfrist ist am 31. Juli 2026.
Das Projekt CARE4BIO hat aktualisierte, annotierte Antragsvorlagen für Cluster 6 veröffentlicht. Diese basieren auf dem aktuellen Wissensstand der Nationalen Kontakstellen für Cluster 6 und sollen Antragstellenden als Orientierungshilfe dienen.
Die Europäische Kommission hat einen Call for Evidence zur Vorbereitung eines Single Basic Act zur Umsetzung von Europäischen Partnerschaften gestartet. Die gesammelten Anregungen werden bei der weiteren Entwicklung und Optimierung der geplanten Initiative berücksichtigt.
Zwei aktuelle Ausschreibungen bieten Unterstützung für die Entwicklung und Umsetzung bioökonomischer Ansätze in Europa. Während der C4B Open Call Pilotprojekte zur Erprobung und Weiterentwicklung kreislauforientierter biobasierter Geschäftsmodelle fördert, unterstützt der BIOECONOMY GIANTS Open Call die Teilnahme an einem internationalen Bootcamp.
Die Joint Programming Initiative Healthy and Productive Seas and Oceans (JPI Oceans) ruft Interessierte dazu auf, Vorschläge für neue Joint Actions einzureichen. Gesucht werden innovative Themen in der Meeresforschung und -innovation, die durch koordinierte, länderübergreifende Maßnahmen profitieren.
Die europäische Partnerschaft FOREST hat ihren ersten Förderaufruf angekündigt. Mit einem Gesamtbudget von über 40 Millionen Euro sollen Forschungs- und Innovationsprojekte zu Wäldern und der forstbasierten Bioökonomie gefördert werden.
Die europäische Partnerschaft Water4All hat die Themen ihrer kommenden Joint Transnational Calls für 2026 und 2027 bekanntgegeben. Der 5. Call öffnet im September 2026 zum Thema nachhaltiges Wassermanagement, der 6. Call folgt im September 2027 zum Thema Wasser für Ökosysteme und Biodiversität.
Die Europäische Kommission lädt zur Beteiligung an öffentlichen Konsultationen ein, um zwei strategische Forschungs- und Innovationstrategien für Wasser und Ozeane zu entwickeln. Forschende, Innovierende, Behörden und weitere Stakeholder können bis zum 2. August 2026 ihre Einschätzungen zu Meeres- und Wasserforschung einreichen.
Die Europäische Kommission sammelt Praxisbeispiele zum Zugang industrieller Nutzender zu Forschungs- und Technologieinfrastrukturen. Gesucht werden Ansätze, die den Zugang zu Dienstleistungen erleichtern, die Zusammenarbeit fördern und ein innovationsfreundliches Umfeld für industrielle Akteure schaffen.
Die Europäische Kommission hat eine neue Version des Model Grant Agreement (MGA) für Horizont Europa veröffentlicht. Das Dokument regelt die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen geförderter Projekte und enthält nun Anpassungen im Umgang mit möglichen Dual-Use-Anwendungen.
Die Europäische Kommission und Australien haben die Verhandlungen über die Assoziierung Australiens an den zweiten Pfeiler von Horizont Europa erfolgreich abgeschlossen. Ab Januar 2027 sollen australische Einrichtungen als förderfähige Partner in Pfeiler-II-Projekten teilnehmen und damit auf Augenhöhe mit EU-Mitgliedstaaten am weltweit größten zivilen Forschungs- und Innovationsprogramm mitwirken.
RAMP (Raw Materials Partnership for the Green and Digital Transition) ist eine neue von der EU kofinanzierte internationale Partnerschaft zur Förderung grenzüberschreitender Forschungs- und Innovationsprojekte entlang der gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskette. Im Rahmen der ersten Ausschreibung werden Forschungs- und Innovationsprojekte gefördert, die sich mit zentralen Herausforderungen entlang der gesamten Rohstoffwertschöpfungskette befassen.
Die Europäische Kommission bereitet einen EU-Aktionsplan vor, der die Digitalisierung der Wasserwirtschaft gezielt vorantreiben soll. Ziel ist eine effizientere, nachhaltigere Bewirtschaftung der Wasserressourcen durch den Einsatz moderner Technologien wie Künstliche Intelligenz, digitale Leckortung und satellitengestützte Prognosen.