Der EU-Rat hat beschlossen, die Sperrung der Horizont Europa Mittel für Ungarn aufzuheben und gleichzeitig 4,2 Mrd. € eingefrorener Kohäsionsmittel freizugeben. Der Schritt beendet einen fast vierjährigen Streit zwischen Brüssel und Budapest über die Einhaltung von Rechtsstaatlichkeit und akademischer Freiheit.
Die Europäische Umweltagentur ruft zur Interessenbekundung für neue, sogennante Thematic Expert Groups auf, die die zweite Europäische Klimarisikobewertung (EUCRA-2) begleiten. Bewerbungen sind noch bis zum 13. November 2026 möglich.
Das EU-Projekt BioAgora sucht Fachleute, die Wechselwirkungen zwischen biologischer und kultureller Vielfalt erforschen. Die Arbeitsgruppe erstellt im Auftrag der EU-Kommission eine Wissenssynthese und benennt Forschungslücken für künftige EU-Prioritäten. Bewerbungen sind bis zum 21. Oktober möglich.
Haben Sie Interesse mit der NKS Bioökonomie und Umwelt eine Veranstaltung an Ihrer Einrichtung durchzuführen? Für das erste Halbjahr 2027 bieten wir Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland an vor Ort kommende Ausschreibungen im Bereich Bioökonomie und Umwelt in Horizont Europa vorzustellen.
Der Copernicus Marine Service legt die zehnte Ausgabe des Ocean State Reports vor. Die Daten belegen beschleunigte Erwärmung, steigende Meeresspiegel und stärkere Versauerung mit Folgen für Ökosysteme und Küstenregionen. Zugleich zeigt er, wie Ozeanbeobachtung bei der Anpassung hilft.
In der Ausschreibung 2026 des Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) konnten Projektanträge bis Mitte September eingereicht werden. Insgesamt beläuft sich die beantragte Fördersumme aller eingereichten Anträge auf 1,65 Milliarden Euro und übersteigt damit das verfügbare Budget von 170,7 Millionen Euro deutlich.
Mit der Änderung des Horizont-Europa-Arbeitsprogramms 2026-2027 sind nun die neu hinzugefügten Calls NATURE und BRIDGING im Rahmen der horizontalen Aktivitäten veröffentlicht. Das entsprechende Referenzdokument ist nun auf der Funding & Tenders Portal der EU-Kommission verfügbar.
Die EU-Missionen bringen Forschung und Innovation zunehmend in die Umsetzung: Die Mission zur Klimaanpassung hat ihre Ziele für 2030 bereits deutlich übertroffen. Auch die Städte-Mission verzeichnet sehr gute Fortschritte – mit konkreten Klimaschutz- und Investitionsplänen für 107 Städte.
Das Green Deal Projects Support Office stellt eine neue Broschüre vor, die EU-geförderte Projekte wie WaterLANDS, REST-COAST, SUPERB und MERLIN vorstellt. Diese Projekte zeigen, wie die Integration von Biodiversität in Wirtschaft, Finanzen und Entscheidungsprozesse Innovation und Resilienz fördert.
Die EU-Kommission hat eine neue Strategie für Forschung und Innovation im Agrar- und Lebensmittelsektor vorgestellt. Sie verbindet die Rahmenwerke AgRI 2040 und Food 2040, und nennt übergreifende Prioritäten, um die Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit des Agrar- und Lebensmittelsystems in der Europäischen Union zu stärken.
Immer häufiger reicht selbst eine Spitzenbewertung von Anträgen in Horizont Europa nicht mehr für eine Förderung aus. Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, wie Antragstellende diese Situation erleben und welche Anpassungen sie sich für das Evaluations- und Auswahlverfahren wünschen.
Die EU-Kommission und die European Research Executive Agency (REA) haben einen Bericht mit Ergebnissen aus Horizont Europa veröffentlicht. Dieser stellt sechs von der EU finanzierte Projekte vor, die erfolgreiche, übertragbare Kreislaufwirtschaftslösungen für europäische Städte und Regionen entwickelt und demonstriert haben.
Das EU-Projekt SUNDANSE fördert mit ihrem Open Call 2 kommunale und regionale Vorhaben zum Sedimentmanagement in Fließgewässern. Bis zum 30. September 2026 können sich Behörden mit Projekten zu Flusssanierung, Hochwasserschutz oder Wasserqualität bewerben und bis zu 100.000 € Förderung und Zugang zu innovativen Tools erhalten.
Die Arbeitsgruppe Bioökonomie des Standing Committee on Agricultural Research (SCAR) hat einen Policy Brief veröffentlicht, der dringende Forschungs- und Innovationsbedarfe für eine widerstandsfähige Bioökonomie in Zeiten von multiplen Krisen aufzeigt. Im Fokus stehen insbesondere Maßnahmen rund um Governance, Echtzeit-Datenüberwachung und regionale Notfallpläne für Agierende in den Wertschöpfungsketten der Bioökonomie.