Die EU-Missionen bringen Forschung und Innovation zunehmend in die Umsetzung: Die Mission zur Klimaanpassung hat ihre Ziele für 2030 bereits deutlich übertroffen. Auch die Städte-Mission verzeichnet sehr gute Fortschritte – mit konkreten Klimaschutz- und Investitionsplänen für 107 Städte.
Das Green Deal Projects Support Office stellt eine neue Broschüre vor, die EU-geförderte Projekte wie WaterLANDS, REST-COAST, SUPERB und MERLIN vorstellt. Diese Projekte zeigen, wie die Integration von Biodiversität in Wirtschaft, Finanzen und Entscheidungsprozesse Innovation und Resilienz fördert.
Die EU-Kommission hat eine neue Strategie für Forschung und Innovation im Agrar- und Lebensmittelsektor vorgestellt. Sie verbindet die Rahmenwerke AgRI 2040 und Food 2040, und nennt übergreifende Prioritäten, um die Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit des Agrar- und Lebensmittelsystems in der Europäischen Union zu stärken.
Immer häufiger reicht selbst eine Spitzenbewertung von Anträgen in Horizont Europa nicht mehr für eine Förderung aus. Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, wie Antragstellende diese Situation erleben und welche Anpassungen sie sich für das Evaluations- und Auswahlverfahren wünschen.
Die EU-Kommission und die European Research Executive Agency (REA) haben einen Bericht mit Ergebnissen aus Horizont Europa veröffentlicht. Dieser stellt sechs von der EU finanzierte Projekte vor, die erfolgreiche, übertragbare Kreislaufwirtschaftslösungen für europäische Städte und Regionen entwickelt und demonstriert haben.
Das EU-Projekt SUNDANSE fördert mit ihrem Open Call 2 kommunale und regionale Vorhaben zum Sedimentmanagement in Fließgewässern. Bis zum 30. September 2026 können sich Behörden mit Projekten zu Flusssanierung, Hochwasserschutz oder Wasserqualität bewerben und bis zu 100.000 € Förderung und Zugang zu innovativen Tools erhalten.
Die Arbeitsgruppe Bioökonomie des Standing Committee on Agricultural Research (SCAR) hat einen Policy Brief veröffentlicht, der dringende Forschungs- und Innovationsbedarfe für eine widerstandsfähige Bioökonomie in Zeiten von multiplen Krisen aufzeigt. Im Fokus stehen insbesondere Maßnahmen rund um Governance, Echtzeit-Datenüberwachung und regionale Notfallpläne für Agierende in den Wertschöpfungsketten der Bioökonomie.
Die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission sucht neue Mitglieder für die Zero Pollution Stakeholder Platform. Die Plattform fördert den Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Bewerbungen sind bis zum 30. September 2026 möglich.
Der kommende Horizon EuropeNATURE Call („Transformative change towards a nature-positive economy and society“) bietet EU-Förderungen in den Bereichen der Biodiversität und des Umweltschutzes. Der EU Info Day am 16. Oktober 2026 informiert über die Möglichkeiten des Calls und der anschließende Brokerage Event am 19. Oktober gibt Ihnen die Gelegenheit, Ihr internationales Konsortium gezielt aufzubauen und Projektideen voranzutreiben.
Die Nationale Kontaktstelle Bioökonomie und Umwelt bietet Ihnen ab sofort neue Möglichkeiten der Partnersuche. Uns erreichen aus dem NKS-Netzwerk regelmäßig Gesuche und Angebote ausländischer Einrichtungen, die ihre Expertise für spezifische Topics anbieten oder nach Verstärkung für ihr Konsortium suchen. Genau diese aktuellen Gesuche werden wir künftig in unserem Newsletter mit Ihnen teilen.
Die Eureka Biotech Network Projects Ausschreibung läuft seit Ende März und bietet die Chance, internationale Kooperationen in der Biotechnologie zu starten. Gefördert werden innovative, marktnahe Projekte mit starkem Implementierungspotenzial.
Biodiversa+ hat eine Serie von acht Policy Briefs veröffentlicht, die ein Jahrzehnt Forschung zu Ökosystemrenaturierung in praktische, an die Artikel der EU-Nature Restoration Regulation (NRR) und die Anforderungen der National Restoration Plans (NRPs) geknüpfte Handlungsempfehlungen übersetzen.
Die Europäische Kommission hat diesen Mai einen Entwurf zur Anpassung des Arbeitsprogramms 2026-2027 für die "Horizontal Activities" vorveröffentlicht und im Juli aktualisiert. Der Entwurf umfasst Calls , die sich mit den Themen Biodiversität, Ökosystemrestaurierung, Klimaresilienz, Forschungsinfrastrukturen sowie KI-Anwendungen und Innovationsmaßnahmen auseinandersetzen und das bestehende HorizonEurope Arbeitsprogramm 2026-2027 ergänzen.
Die Sustainable Blue Economy Partnership (SBEP) lädt ein, an der Konsultation zur Weiterentwicklung ihrer Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA) mitzuwirken. Eingebrachte Perspektiven und Erfahrungen können dazu beitragen, die Zukunft unserer Ozeane mitzugestalten und die Wettbewerbsfähigkeit Europas in den kommenden Jahren zu sichern.
Zirkuläres Wirtschaften aus gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und förderpolitischer Perspektive: Das Format „Circular Economy in Focus 2026“ der Nationalen Kontaktstellen Bioökonomie und Umwelt (B&U), Digitale und Industrielle Industrien (DIT) und Klima, Energie, Mobilität (KEM), bietet im November zunächst Einblicke in die Circular Society und einen kompakten Überblick über relevante europäische Fördermöglichkeiten der Circular Economy.