Passende Konsortialpartner sind oft der Schlüssel zu erfolgreichen Horizont-Europa-Anträgen. Das Care4Bio Brokerage Event in Brüssel unterstützt Antragstellende aus Cluster 6 bei der Partnersuche. Zwei weitere Brokerage Events decken ERA-Aufrufe und interdisziplinäre Themen ab.
Die EU-Kommission hat einen Rahmen für Klimaresilienz vorgestellt, der Europa besser auf Klimarisiken vorbereiten soll. Kernstück ist ein Klimaresilienzgesetz, das eine gemeinsame Grundannahme für die Erderwärmung vorgibt und die nationale Planung vereinfacht. Der Plan verankert Klimaresilienz in allen Politikbereichen.
Das EU-geförderte Projekt LandShift hat eine digitale Bibliothek mit bereits umgesetzten naturbasierten Lösungen aus ganz Europa veröffentlicht. Regionale Behörden und Planende finden dort erprobte Beispiele für klimaresilientes Landmanagement. Die Bibliothek ist frei zugänglich und wächst kontinuierlich.
Die EU-Kommission hat beim Global Bioeconomy Summit in Dublin die Bio-based Europe Alliance ins Leben gerufen. Sie vernetzt Akteure entlang der gesamten biobasierten Wertschöpfungskette. Damit will die Allianz verlässliche Nachfragesignale setzen und Investitionen in biobasierte Produkte und Technologien ankurbeln.
Der EU-Rat hat beschlossen, die Sperrung der Horizont Europa Mittel für Ungarn aufzuheben und gleichzeitig 4,2 Mrd. € eingefrorener Kohäsionsmittel freizugeben. Der Schritt beendet einen fast vierjährigen Streit zwischen Brüssel und Budapest über die Einhaltung von Rechtsstaatlichkeit und akademischer Freiheit.
Die Europäische Umweltagentur ruft zur Interessenbekundung für neue, sogennante Thematic Expert Groups auf, die die zweite Europäische Klimarisikobewertung (EUCRA-2) begleiten. Bewerbungen sind noch bis zum 13. November 2026 möglich.
Das EU-Projekt BioAgora sucht Fachleute, die Wechselwirkungen zwischen biologischer und kultureller Vielfalt erforschen. Die Arbeitsgruppe erstellt im Auftrag der EU-Kommission eine Wissenssynthese und benennt Forschungslücken für künftige EU-Prioritäten. Bewerbungen sind bis zum 21. Oktober möglich.
Haben Sie Interesse mit der NKS Bioökonomie und Umwelt eine Veranstaltung an Ihrer Einrichtung durchzuführen? Für das erste Halbjahr 2027 bieten wir Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland an vor Ort kommende Ausschreibungen im Bereich Bioökonomie und Umwelt in Horizont Europa vorzustellen.
Der Copernicus Marine Service legt die zehnte Ausgabe des Ocean State Reports vor. Die Daten belegen beschleunigte Erwärmung, steigende Meeresspiegel und stärkere Versauerung mit Folgen für Ökosysteme und Küstenregionen. Zugleich zeigt er, wie Ozeanbeobachtung bei der Anpassung hilft.
In der Ausschreibung 2026 des Circular Bio-based Europe Joint Undertaking (CBE JU) konnten Projektanträge bis Mitte September eingereicht werden. Insgesamt beläuft sich die beantragte Fördersumme aller eingereichten Anträge auf 1,65 Milliarden Euro und übersteigt damit das verfügbare Budget von 170,7 Millionen Euro deutlich.
Mit der Änderung des Horizont-Europa-Arbeitsprogramms 2026-2027 sind nun die neu hinzugefügten Calls NATURE und BRIDGING im Rahmen der horizontalen Aktivitäten veröffentlicht. Das entsprechende Referenzdokument ist nun auf der Funding & Tenders Portal der EU-Kommission verfügbar.
Die EU-Missionen bringen Forschung und Innovation zunehmend in die Umsetzung: Die Mission zur Klimaanpassung hat ihre Ziele für 2030 bereits deutlich übertroffen. Auch die Städte-Mission verzeichnet sehr gute Fortschritte – mit konkreten Klimaschutz- und Investitionsplänen für 107 Städte.
Das Green Deal Projects Support Office stellt eine neue Broschüre vor, die EU-geförderte Projekte wie WaterLANDS, REST-COAST, SUPERB und MERLIN vorstellt. Diese Projekte zeigen, wie die Integration von Biodiversität in Wirtschaft, Finanzen und Entscheidungsprozesse Innovation und Resilienz fördert.
Die EU-Kommission hat eine neue Strategie für Forschung und Innovation im Agrar- und Lebensmittelsektor vorgestellt. Sie verbindet die Rahmenwerke AgRI 2040 und Food 2040, und nennt übergreifende Prioritäten, um die Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit des Agrar- und Lebensmittelsystems in der Europäischen Union zu stärken.