07.01.2026 Bioökonomie, Circular Economy, Horizont Europa
European Innovation Act: Starke Unterstützung für bessere Kommerzialisierung von Hochschulforschung
Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zum European Innovation Act veröffentlicht. Besonders die Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen stößt auf breite Unterstützung.
Die Europäische Kommission hat die Auswertung der öffentlichen Konsultation zum geplanten European Innovation Act vorgelegt. Ziel der Initiative ist es, die Innovationskraft Europas zu stärken und den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Anwendungen deutlich zu verbessern. Die Beteiligung an der Konsultation war hoch, insbesondere aus Deutschland, das nach Belgien die zweitmeisten Beiträge eingebracht hat.
Während ein Großteil der Rückmeldungen von Unternehmen und Unternehmensverbänden stammte, kamen mehr als 16 % der Beiträge von Universitäten und akademischen Einrichtungen. Dies unterstreicht das starke Interesse der Wissenschaft an verbesserten Rahmenbedingungen für den Wissens- und Technologietransfer.
Gerade im Bereich der Verwertung öffentlich finanzierter Forschung zeigte sich breite Zustimmung zu gezielten Maßnahmen. Unterstützt wurden unter anderem strategische Ansätze zur besseren Nutzung von Ergebnissen aus Hochschulen und Forschungs- und Technologieorganisationen sowie die Entwicklung finanzieller und nicht-finanzieller Anreiz- und Belohnungssysteme, um Forschende stärker für Transfer- und Kommerzialisierungsaktivitäten zu motivieren.
Die Erkenntnisse aus der Konsultation fließen nun in die weitere Ausarbeitung des Legislativvorschlags ein. Die Europäische Kommission plant, den European Innovation Act im Jahr 2026 vorzulegen. Weitere Informationen erhalten Sie auf dieser Webseite der EU Kommission.