03.03.2026 Circular Economy, Horizont Europa, Natürliche Ressourcen, Umwelt
Rolling-Call für den Zugang zu marinen und maritimen Forschungsinfrastrukturen 2026–2028 gestartet
Die Sustainable Blue Economy Partnership hat einen fortlaufenden Call zum Zugang zu rund 50 europäischen Forschungsinfrastrukturen im Atlantik, in der Nord- und Ostsee, im Schwarzen Meer und im Mittelmeer gestartet. Die Initiative fördert grenzüberschreitende Zusammenarbeit und bietet vielfältige physische, ferngesteuerte und digitale Zugangsoptionen für Projekte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung.
Die Sustainable Blue Economy Partnership hat den neuen Rolling Transnational Access Call to Research Infrastructures gestartet, der interessierten Gruppen einen laufenden Zugang zu spezialisierten Forschungsinfrastrukturen der ozeanbezogenen Forschung in ganz Europa ermöglicht. Über die Ausschreibung können Forschende, Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und öffentliche Behörden Nutzungsmöglichkeiten an rund 50 Forschungsinfrastrukturen beanspruchen. Zum Portfolio gehören unter anderem Forschungsschiffe, feste und mobile Plattformen, analytische Labore, Hochleistungsrechner sowie virtuelle Dateninfrastrukturen. Je nach Bedarf stehen die Zugänge in physischer, ferngesteuerter oder vollständig digitaler Form zur Verfügung.
Ziel des Calls ist es, die Kapazitäten für Forschung und Innovation im Bereich der nachhaltigen blauen Wirtschaft europaweit zu stärken und neue Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlichen Stellen zu fördern. Die Partnerschaft übernimmt die Zugangsgebühren zu den Infrastrukturen, während die Nutzungsteams ihre laufenden Projektkosten eigenständig abdecken müssen.
Der laufende Einreichungszeitraum erstreckt sich bis 29. Februar 2028, wobei die Vorschläge turnusmäßig über mehrere Zwischenfristen hinweg geprüft werden. Die erste Evaluierungsrunde ist für den 20. Juni 2026 – 11:00 MESZ angesetzt.
Weiter Informationen finden Sie auf der Webseite der Sustainable Blue Economy Partnership.