28.05.2026 Bioökonomie, Horizont Europa, Klima, Lebensmittel und Landwirtschaft, Natürliche Ressourcen, Umwelt

Änderungsentwurf für die horizontalen Aktivitäten im Horizont Europa Arbeitsprogramm 2026-2027 vorveröffentlicht

Die Europäische Kommission hat einen Entwurf zur Anpassung des Arbeitsprogramms 2026-2027 für die "Horizontal Activities" vorveröffentlicht. Der Entwurf umfasst Calls , die sich mit den Themen Biodiversität, Ökosystemrestaurierung, Klimaresilienz, Forschungsinfrastrukturen sowie KI-Anwendungen und Innovationsmaßnahmen auseinandersetzen und das bestehende Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026-2027 ergänzen.

Ein Notizbuch mit einer EU-Flagge als Logo und eine schwarze Lesebrille liegen auf einem Tisch. Zwischen den Seiten im Notizbuch sind bunte Post-its eingeklebt. Auf dem Notizbuch liegt ein Stift.
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Der Entwurf des geplanten Amendments für die horizontalen Aktivitäten im Horizont Europa Arbeitsprogramm 2026-2027 umfasst ein Gesamtbudget von rund 1,1 Milliarden Euro und beinhaltet vier Ausschreibungen (Calls) mit thematischen Schwerpunkten:

  • R&I in support of the Clean Industrial Deal
  • AI in science
  • Bridging actions
  • Transformative change towards a nature-positive economy and society

Die Ausschreibung „Transformative change towards a nature-positive economy and society“ befasst sich insbesondere mit Themen der Biodiversität mit einem Gesamtbudget von rund 229 Millionen Euro. Geförderte Projekte sollen unter anderen mit den Auswirkungen von PFAS auf Biodiversität und Ökosystemleistungen, dem Rückgang von Invertebraten, Biodiversitätsmonitoring untersuchen sowie Living Labs zur Wiederherstellung von Ökosystemen etablieren. Weitere Topics adressieren datengetriebene Forschung an der Schnittstelle von Biodiversität und Gesundheit im Rahmen eines One-Health-Ansatzes sowie Maßnahmen zur Beobachtung der Ozeane und zur Erkennung und Modellierung von Solar Radiation Modification-Aktivitäten. Die vorläufigen Einreichungsfristen für diese Themen sind am 14. Januar 2027 bzw. am 16. September 2027.

Die „Bridging actions“ sind mit einem Gesamtbudget von 193 Millionen Euro ausgestattet und haben das Ziel, einen reibungslosen Übergang zwischen „Horizont Europa“ 2021–2027 und dem nächsten EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation 2028–2034 zu ermöglichen. Behandelte Themen sind unter anderem die Verwertung von Projektergebnissen mithilfe von Innovationsökosystemen und die Weiterentwicklung von Lösungen für Klimaresilienz. Zudem sind Maßnahmen zur Unterstützung wissenschaftlicher Daten- und Wissensrepositorien im Bereich der Lebenswissenschaften vorgesehen. Die Einreichfrist ist hier der 16. Februar, bzw. der 18 März 2027.

Bitte beachten Sie, dass es sich um ein vorläufiges Dokument handelt und sich Änderungen im Arbeitsprogramm noch ergeben können.    

Den Entwurf des Arbeitsprogramms finden Sie im Comitology Register der Europäischen Kommission.