14.01.2026 Horizont Europa

Erfolgreiche Verhandlungen zur Assoziierung von Japan an Horizont Europa

Die Europäische Kommission und Japan haben die Verhandlungen über die Assoziierung von Japan an Horizont Europa erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen von Übergangsregelungen können japanische Einrichtungen bereits ab 2026 ebenso wie Partner aus assoziierten Ländern an Ausschreibungen teilnehmen.

Nahaufnahme einer Europäischen und einer japanischen Flagge.
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Die Europäische Kommission und Japan haben Ende 2025 den Abschluss der Verhandlungen über die Assoziierung Japans an Horizont Europa öffentlich bekanntgegeben. Die Vereinbarung soll 2026 formell unterzeichnet werden und zählt zu den engsten Formen der internationalen Zusammenarbeit, die die EU global anbietet. Auch wenn der Assoziierungsvertrag noch nicht rechtskräftig ist, sieht die getroffene Einigung vor, dass japanische Forschungseinrichtungen und Unternehmen bereits ab 2026 an Ausschreibungen von Horizont Europa teilnehmen können. Diese Übergangsregelung ermöglicht es ihnen, Fördermittel zu beantragen und zu erhalten sowie Projekte zu koordinieren, insbesondere im Rahmen der zweiten Säule von Horizont Europa, die auf internationale Kooperationen zur Bewältigung globaler Herausforderungen abzielt (z. B. digitale Transformation, Klimaneutralität, Ernährungssicherheit). Mit der Assoziierung wird Japan Teil des wachsenden Kreises globaler Partner.

Weitere Informationen erhalten Sie in dieser Pressemitteilung der Europäischen Kommission.