03.03.2026 Horizont Europa, Missionen, Neues Europäisches Bauhaus
Dos and Don'ts für erfolgreiche EU-Forschungs- und Innovationsanträge
Wer einen Antrag auf EU-Fördermittel einreicht, steht vor vielen Entscheidungen – von der Wahl der passenden Ausschreibung bis zur Planung von Arbeitspaketen. Die European Research Executive Agency hat dazu eine kompakte Übersicht mit wichtigsten Dos und Don’ts veröffentlicht, die Antragvorbereitende bei der Strukturierung, inhaltlichen Ausrichtung und Zusammenarbeit unterstützen soll.
Die Vorbereitung eines Projektantrags für EU-Fördermittel erfordert ein durchdachtes Vorgehen und gute Planung. Die European Research Executive Agency (REA) teilt auf ihrer Website eine klare Liste mit Empfehlungen aus der Praxis, um Antragvorbereitende beim Erstellen hochwertiger Vorschläge zu unterstützen.
Zu den zentralen Empfehlungen gehört, Ausschreibungsunterlagen und Programmziele sorgfältig zu prüfen, den Antrag klar an den Bewertungskriterien auszurichten und Projektziele, Methodik sowie Aufgabenverteilung nachvollziehbar darzustellen. Empfohlen werden eine realistische Budgetplanung, eine verständliche und präzise Sprache sowie die frühzeitige Abstimmung im Konsortium. Vermeidbar sind hingegen typische Fehler wie das Ausreizen von Seitenlimits, das Einreichen in letzter Minute, das Überladen des Vorhabens mit zu vielen Zielen oder das Übersehen formaler Anforderungen, etwa zu Ethik, Sicherheit oder – sofern zutreffend – einem Gender-Equality-Plan. Auch die Nutzung der im EU-Förderportal bereitgestellten Vorlagen und Leitfäden wird ausdrücklich empfohlen, um formale Unzulässigkeiten zu vermeiden.
Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Übersicht der "Dos and don’ts" auf der Webseite der European Research Executive Agency.