07.04.2026 Bioökonomie, Horizont Europa, Umwelt

Eureka Biotech Call 2026 fördert internationale Kooperationen in der Biotechnologie

Die Eureka Biotech Network Projects Ausschreibung läuft seit Ende März und bietet die Chance, internationale Kooperationen in der Biotechnologie zu starten. Gefördert werden innovative, marktnahe Projekte mit starkem Implementierungspotenzial. 

Person in medizinischer Schutzkleidung steht vor einer Hologrammgrafik mit medizinischen Daten und drückt mit ihrem FInger auf eine der Grafiken.
©Elnur – stock.adobe.com

Das Biotech Call for Network Projects lädt Organisationen weltweit ein, sich an kleinen, aber hochinnovativen Projekten zu beteiligen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Biotechnologie stärken. Die Ausschreibung richtet sich an Start-ups, kleine und mittlere Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, die gemeinsam anwendungsnahe Lösungen entwickeln möchten. Fokusbereiche sind: 

  • Advanced Biomanufacturing and Ecosystem Enablers: Skalierung komplexer Therapien, dezentrale Mikrofabriken, nachhaltige Bioprozesse, Lieferkettenresilienz
  • Next-Generation-Therapeutika: Innovative Krebstherapien, RNA-basierte Impfstoffe, Mikrobiom-Therapien, neuartige Antibiotika
  • Landwirtschaftliche und veterinärmedizinische Innovationen: Agrarbiotechnologie, neue Tiertherapien, Integration von Omics-Daten
  • Fortschrittliche Diagnostik und Datentechnologien: Bioinformatik, KI, mobile Molekulardiagnostik, Biosensoren

Die mit bis zu 500.000 € geförderten Projekte können ab dem zweiten Quartal 2027 starten. Die Einreichungsfrist ist der 25. September 2026.

Begleitende Netzwerkveranstaltung ist der Global Innovation Summit am 6. Mai 2026 in Basel. Das Event bietet die ideale Plattform, um Partner für die Biotech-Ausschreibung zu finden und erste Projektideen auszutauschen.

Weitere Details und die Möglichkeit zur Antragstellung finden sich auf der Ausschreibungsseite