12.06.2026 Circular Economy, Horizont Europa, Natürliche Ressourcen

Neue europäische Partnerschaft RAMP kündigt ersten Call 2026 an

RAMP (Raw Materials Partnership for the Green and Digital Transition) ist eine neue von der EU kofinanzierte internationale Partnerschaft zur Förderung grenzüberschreitender Forschungs- und Innovationsprojekte entlang der gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskette. Im Rahmen der ersten Ausschreibung werden Forschungs- und Innovationsprojekte gefördert, die sich mit zentralen Herausforderungen entlang der gesamten Rohstoffwertschöpfungskette befassen.

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© Olha Havelia – stock.adobe.com (generiert mit KI)

Hintergrund für RAMP ist der stark steigende Bedarf an kritischen Rohstoffen für Energiewende, Digitalisierung und moderne Technologien sowie die Notwendigkeit, Lieferketten nachhaltiger, resilienter und diversifizierter zu gestalten. Die rückwirkend im November 2025 gestartete Partnerschaft unterstützt Forschung von der Rohstoffexploration über Produktion und Nutzung bis hin zu Recycling und Kreislaufwirtschaft. In den kommenden zehn Jahren sind sieben transnationale Förderaufrufe sowie weitere Aktivitäten geplant. RAMP vernetzt Wissenschaft, Industrie, Politik und weitere Akteure weltweit mit dem Ziel, eine nachhaltige und sichere Rohstoffversorgung zu stärken, Innovationen zu fördern und Europas strategische Resilienz auszubauen.

Der erste Förderaufruf 2026 umfasst sechs Themen entlang der gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskette. Gefördert werden Forschungs- und Innovationsprojekte zu einer resilienten Rohstoffversorgung aus Primär- und Sekundärquellen, ressourceneffizientem Design und Produktion, technologischen Lösungen für die Kreislaufwirtschaft sowie zur Überwindung regulatorischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hemmnisse.

Details zu RAMP und zum Förderaufruf 2026 können auf der Webseite der Partnerschaft nachgelesen werden.